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Verletzung von Marius Schäfer trübt Siegesfreude
    SV Schwetzingen - SV Spielberg 1:3 (1:0)
 
   

Der SV Spielberg ist als verdienter Sieger vom Platz gegangen. Leider konnte das Marius Schäfer nicht. Nach einem Foulspiel zehn Minuten vor dem Ende musste er vom Platz getragen werden. Er kam zur Untersuchung einer Knieverletzung ins Krankenhaus. Die Mannschaft von Martin Fleck zeigte in den ersten zehn Minuten guten Fußball, war präsent, doch der Erfolg stellte sich nicht ein. So wurde in dieser Phase die Chance zum Führungstreffer nach einem Rückpass von R. Gondorf ausgelassen. Der Spielaufbau des SV Spielberg wurde durch die defensiv eingestellten Gastgeber zunehmend erschwert und nach einem Fehlpass im Mittelfeld kamen die Schwetzinger zur Kontermöglichkeit, die Stephan Katongole mit einem satten Flachschuss ins rechte Eck zum 1:0 abschloss (13.). Damit war dem Heimverein in die Karten gespielt, denn die Elf aus der Spargelstadt wollte endlich einen Heimerfolg und der ersichtlichen Taktik, aus einer verstärkten Abwehr zu kontern, war der Weg bereitet. Tatsächlich tat sich der SV Spielberg zusehends schwerer und kam im ersten Abschnitt nicht zu nennenswerten Möglichkeiten. Andererseits verstand es die Abwehr um Simon Zimmermann, der in der 27. Minute für den bereits überwundenen Norman Riedinger retten musste, die Schwetzinger Angreifer im Zaum zu halten. Ein Doppelwechsel zum Beginn der zweiten Hälfte, P. Gondorf für Starsetzki und di Giorgio für Merkle, brachte neuen Schwung. Die Elf von Martin Fleck zeigte Moral, Siegeswille und machte von nun an mächtig Dampf. Ein erstes Ausrufezeichen setzte Schäfer mit einem Pfostentreffer (48.). Nachdem Zehender in der 55. Minute eine weitere Möglichkeit nicht nutzen konnte, machte es Schäfer in der 59. Minute besser. Aus halblinker Position lief er seinen Gegnern auf und davon und markierte das 1:1. Jetzt bestimmte nur noch der SV Spielberg das Geschehen. Er war noch eine Frage der Zeit, wann der Führungstreffer für den SVS erzielt wird. Das war dann in der 70. Minute für Marius Mößner der Fall. Von der rechen Außenseite hatten alle eine Flanke erwartet, doch er gab der Kugel den Weg direkt aufs Tor, die über Torwart Sinan Bal hinweg im langen Eck zum1:2 einschlug. Zehn Minuten vor Spielschluss wurde Marius Schäfer an der Strafraumgrenze gefoult, wobei er sich hoffentlich nicht zu schwer am Knie verletzte. Schäfer wurde bereits zuvor in aussichtsreicher Position vom sogenannten „letzten Mann“ von den Beinen geholt, was ebenso ungeahndet blieb wie bereits in der ersten Hälfte ein an ihm gegangenes Foulspiel im Strafraum. Der für Schäfer eingewechselte Patrick Kull stellte in der 90. Minute seine Qualität unter Beweis. Bei einer scharfen Hereingabe von Mößner stand er goldrichtig und markierte das vom Spielberger Anhang umjubelte 1:3. Nicht nur aufgrund der Tatsache, dass Schwetzingen in der zweiten Hälfte keine Tormöglichkeiten zu verzeichnen hatte, geht der Sieg vollkommen in Ordnung.

Bericht: Rudi Haas


 

 
   
SV Spielberg: Norman Riedinger, Nils Lüdcke, Georg Zehender, Michael Bischof, Florian Benz, Patrick Merkle (46. Timo di Giorgio), Marius Schäfer, (79. Patrick Kull), Marius Mößner, Daniel Starsetzki (46. Patric Gondorf), Rouven Gondorf, Simon Zimmermann.
 

Schiedsrichter: Thomas Roth (Ubstadt-Weiher)

Tore: 1:0 Katongole (13.), 1:1 Schäfer (59.), 1:2 Mößner (70.), 1:3 Kull (90.) .

Zuschauer: 220


 

 

SVS - FC Bruchsal am SA, 2. Oktober, 15:30 Uhr

Ein hochinteressantes Duell steht uns bevor. Und eine Besonderheit. Noch nie hat der SVS ein Punktspiel gg. den 1. FC Bruchsal bestritten. Aber - wie stehen denn die Aktien? Das wird sich mancher fragen. Der Aufsteiger reist bestimmt mit breiter Brust nach Spielberg, denn der 2:1 Sieg über den hoch eingeschätzten 1. CFR Pforzheim am vergangenen Sonntag ließ aufhorchen. Schon am Vorsonntag  verloren die Bruchsaler beim Titelmitfavoriten in Friedrichstal nach starker Leistung nur ganz knapp mit 0:1. Scheint bei den Bruchsalern nun der Knoten endgültig geplatzt? Die Gäste sind auf einem guten Weg und an Selbstvertrauen scheint es ihnen nicht zu fehlen. Ein harter Test steht der Elf von Martin Fleck bevor! Da heißt es erneut Daumen drücken und unsere Jungs anfeuern. Auf geht's!
 



 

 

 

 

 

 


 

 

                       
 

                     



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