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SVS siegt in letzter Sekunde und steigt in Oberliga auf
    SVS - FC Heidelsheim 1:0 (0:0)
 
   

Marius Mößner erzielt Siegtreffer in Nachspielzeit per Elfmeter.
Dramatisches Finale vor 1000 Zuschauern am allerletzten Spieltag.

Unglaublich - aber wahr. Der SV Spielberg schaffte nach dem Zwangsabstieg aus der OL BW den sofortigen Wiederaufstieg. Die Martin Fleck-Truppe musste allerdings extrem lange warten, bis im Duell Zweiter gg. Dritter der Erfolg feststand. Die Heidelsheimer wehrten sich derart, dass der Eindruck entstand, für sie selbst ginge es um den Titel. Von wegen "locker vom Hocker" oder so. Härter hätte sich der SVS die Meisterschaft kaum erarbeiten können als gg. hoch motivierte, teilweise übermotivierte Gäste. Hälfte 1 war ausgeglichen und die Chancen noch einigermaßen verteilt. Die beste hatte Marius Schäfer bei einem Solo (33.) Außerdem verpassten Spielbergs Stürmer nach Querpässen von Schäfer (6.) und Mößner (25.) ganz knapp. Doch auch die Gäste hatten Möglichkeiten durch einen gefährlichen Eckstoß (11.), einen Scharfschuss von Gulde (24.) sowie Bilger (36.). SVS-Keeper Riedinger war stets auf dem Posten.
Hälfte 2 stand jedoch eindeutig im Zeichen des SVS, der den Druck auf das Gästegehäuse permanent erhöhte. Chancen durch Patric Gondorf (47.) und ein Knaller von Mößner (48.) läuteten den Sturmlauf der Gastgeber ein. Schäfer verfehlte hauchdünn (60.), dann zischte ein Querpass von Merkel an Freund und Feind vorbei (62.). Die Führung lag in der Luft, doch es wurde noch viel zäher für den SVS. Die Gäste suchten ihr Heil zunehmend in unzulässiger Härte. Dirk Maier kassierte Gelb-Rot (64.), aber nicht genug damit. Das gleiche Schicksal ereilte Daniel Gulde (72.) Unglaubliche Spannung entwickelte sich am Talberg, denn Heidelsheim wehrte sich bis zum Umfallen. Weitere Gelbe Karten für die Gäste folgten. Merkel scheiterte in der 90. Minute mit einem Kopfball und das Tor der Gäste schien wie vernagelt. Die Zuschauer glaubten schon an die Relegation für den SVS. Solange, bis Rouven Gondorf in der 93. im Strafraum regelwidrig gefällt wurde. Elfmeter für Spielberg! Der Pfiff löste unrühmliche Aktionen der Heidelsheimer aus und leider war dieses Verhalten Anlass für eine fast 4-minütige Unterbrechung. Als Marius Mößner anlief, stockte manchem der Atem. Nervenstark verwandelte Spielbergs Eigengewächs zum Siegtreffer und löste Jubelstürme aus. Das Talbergstadion wurde zum Tollhaus. Wie sagte ein Zuschauer aus Langensteinbach: Es gibt doch noch Gerechtigkeit - wenn auch im letzten Augenblick!
        

Bericht: Reinhard Haas

 
   


SV Spielberg: Riedinger, Lüdcke, Zehender, Benz, Schäfer, Mößner, Merkel, di Giorgio (61. Tim Kappler), Patric Gondorf (75. Rouven Gondorf), Florian Kappler, Zimmermann.

Schiedsrichter: Michael Schild aus Pforzheim;

Zuschauer 1000;

Tore: 1:0 (90+7) FE Marius Mößner.

 

 

 

 


 

 


 

 

                       
 

                     



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