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„Unsere A-Junioren müssen Leistungsträger ersetzen“, lautet die
Überschrift im Stadionheft zum Kommentar von Gerhard Schmetzer, dem
Präsidenten des FV Lauda. Tatsächlich standen in der Anfangsformation
der Gastgeber fünf Spieler im Alter von 19 und mit Torwart Thomas Bromma
sogar ein 17-Jähriger! Letztgenannter hatte Großaufgaben über die
gesamte Spielzeit zu bewältigen und er konnte sich in der ersten halben
Stunde immer wieder auszeichnen. Nach einem Treffer in der 3. Minute
durch Schäfer, der wegen Abseitsstellung nicht anerkannt wurde, gab es
für den SVS Chancen nahezu im Minutentakt. Die Elf von Martin Fleck
bestimmte das Geschehen und es ging nur in eine Richtung, nämlich in die
auf das Tor von Laudas Keeper Bromma. An ihm scheiterten Marius Schäfer
(7. und 23.), di Giorgio (10.) Merkel (13.) und letztlich Bischof nach
einem Freistoß von Mößner (19.). Der Bann wurde von Spielbergs
vierfachem Torschützen Marius Schäfer in der 35.Minute gebrochen. Nach
einem Zuspiel von Mößner in die Tiefe konnte er die Abwehr überlaufen
und Laudas Schlussmann zum 0:1 überwinden. Die tatsächlichen
Kräfteverhältnisse wurden in der 42. Minute durch einen Treffer von
Moschüring zum 1:1 auf den Kopf gestellt. Er war in abseitsverdächtiger
Position auf der halbrechten Seite angespielt worden und ließ
SVS-Torwart Riedinger mit einem Flachschuss ins kurze Eck keine Chance.
In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hat Schäfer aus kurzer Distanz,
auf Zuspiel von di Giorgio, das 1:2 erzielt und somit für positive
Pausenstimmung auf Spielberger Seite gesorgt. In den ersten 15 Minuten
nach dem Seitenwechsel tat sich der SVS schwerer, wobei eine weitere
gute Gelegenheit durch di Giorgio auf Flanke von Mößner (50.) vergeben
wurde. Nach einer Stunde Spielzeit kamen Kull und Patric Gondorf für
Merkle und Merkel. Die Elf von Martin Fleck setzte weiter auf Offensive
und wurde in der 65. Minute belohnt. Schäfer spielte vor dem Strafraum
auf Mößner, dieser setzte sich bestens in Szene und sorgte mit einem
unhaltbaren Gewaltschuss aus 14 Metern für das 1:3. Ab jetzt konnte die
junge Gastgeber-Elf dem Sturmlauf des SV Spielberg immer weniger
entgegensetzen. So waren sie auch machtlos, als sich Benz in der 72.
Minute auf Flanke von di Giorgio mit einem Kopfballtreffer in die
Torschützenliste zum 1:4 eintrug. Nur fünf Minuten später war Schäfer
wieder einmal schneller als seine Gegenspieler und markierte im
Alleingang das 1:5 (78.). Eine sehenswerte Kombination, ausgehend von
Mößner über Schäfer, schloss di Giorgio mit seinem Treffer aus sechs
Metern zum 1:6 ab (82.). Zwei Minuten vor Spielende erzielte Marius
Schäfer mit seinem vieren Treffer nach einem Pass von Mößner aus kurzer
Distanz das 1:7.
Bericht: Rudi Haas
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