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1. FC Normannia Gmünd - SV Spielberg 4:1 (2:1)
    Trotz beieindruckender Moral und Kampfbereitschaft hat es für SVS gegen die Noramannen nicht gereicht
 
   

Wer unten steht hat auch kein Glück. Diese Fußballweisweißheit hat sich auch beim Spiel in Gmünd bewahrheitet. Großes Pech für den SVS gleich in der 3. Minute. Haris Serifovic stürzte bei einem Zweikampf derart unglücklich auf die Schulter, dass er mit einem „ausgekugelten“ Schultergelenk ins Krankenhaus musste. „Diesen Ausfall habe wir nicht so kompensieren können“, stellte Martin Fleck nach Spielschluss fest. Der SVS war in der ersten Hälfte zumindest gleichwertig, geriet aber nach einem Abstimmungsproblem in der Abwehr (14. Minute) in Rückstand. Stanislaus Bergheim stand plötzlich alleine vor Torwart Nezhari und vollstreckte zum1:0. Keine drei Minuten später hätten die Gastgeber nach einem missglückten Rückpass von Florian Benz erhöhen können. Doch nahezu im Gegenzug (18. Minute) wurde Marius Schäfer an der Strafraumgrenze angespielt, setzte sich durch und erzielte den Ausgleich zum 1:1. Der SVS blieb gefährlich und hatte Pech, als in der 25. Minute, der an diesem Spieltag sehr agile Marius Schäfer, nach Zuspiel von Alexander Merkel nur die Latte traf. Fünf Minuten vor der Pause hätte Merkel selbst den Führungstreffer für den SVS erzielen können. Benjamino Molinari machte es kurz danach für die Gastgeber besser. Ein Stellungsfehler ermöglichte, dass Stanislaus Bergheim von der linken Seite ungehindert in den Spielberger Strafraum passen konnte und dort seinen Mitspieler Molinari fand, der zum 2:1 vollendete (42.)

Die sicherlich guten Vorsätze des SVS für zweite Hälfte wurden bereits in der 48. Minute zerstört. Giuseppe Catizone konnte sich auf der rechten Außenbahn nach ungeschicktem Verhalten der SVS-Abwehr durchsetzen und auf Molinari flanken, der aus spitzem Winkel zum 3:1 einschoss. Die Entstehung zu diesem Treffer bezeichnete Martin Fleck als „Paradebeispiel für unsere Hochs und Tiefs“. Das endgültige Aus für den SVS besorgte ebenfalls Molinari. Er verwertete ein Zuspiel von Carl Leichte zum 4:1 (53.). Der SVS kämpfte weiter und gab trotz der aussichtslosen Situation nie auf. Die gesamte Mannschaft hat vorbildlichen Einsatzwillen gezeigt, dem Kapitän Florian Benz vorangegangen ist.

Bei der Pressekonferenz konnte der Presse-Vorstand der Gmünder, Claus-Jörg Krischke, berechtigt von einem guten Fußballspiel sprechen, dem auch Fans aus Langensteinbach beigewohnt haben. Erstmalig waren in den von Rolf Mangler bei Auswärtsspielen organisierten Spielberger Fan-Bus auch Freunde vom SV Langensteinbach zugestiegen.

Bericht: Rudi Haas
 

 
   
Norm. Gmünd: Matthias Gruca, Stanislaus Bergheim, Alexandar Kasunic, Mark Mangold (76. Claudio Römer), Patrick Krätschmer, Giuseppe Greco, Benjamino Molinari, Simon Fröhlich (46. Ralph Molner), Giuseppe Catizone, Kersten Göhl, Carl Matthias Leichtle (65.Patrick Stöppler)

SV Spielberg: Houssam Nezhari, Nils Lüdcke, Georg Zehender, Haris Serifovic (4. Jörg Rebholz), Sebastian Ganz, Florian Benz, Marius Schäfer, Alexander Merkel, Timo di Giorgio, Florian Kappler (67. Patrick Kull), Giancarlo Pinna (78. Nicolas Zimermann).

 

Schiedsrichter: Johannes Steck (Nürtingen) 

Tore:
1:0 Bergheim (14.), 1:1 Schäfer (18.), 2:1 Molinari (42.), 3:1 Molinari (48.), 4:1 Molinari (53.)
 
Besondere Vorkommnisse: -

Zuschauer: 303
 

 


 



 

 

 

 

 

 


 

 

                       
 

                     



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