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Theaterstück war Höhepunkt der Weihnachtsfeier
    Oberligist SV Spielberg feierte mit 280 Gästen fröhlichen Jahresabschluss
 
    Die Spielberger Berghalle war gut gefüllt, als am Samstagabend der Musikverein Spielberg mit besinnlichen Weihnachtsliedern den Auftakt machte. Gaby Becker verlas danach eine besondere Weihnachtsgeschichte zum Nachdenken. Reinhard Haas ließ das außergewöhnliche Jahr 2009 Revue passieren. Eine große Zahl an Veranstaltungen und Arbeitseinsätzen prägte von Januar bis Dezember das Geschehen, doch der sportliche Bereich übertraf alles. Es war das Meisterjahr. Während die Zweite Mannschaft bereits am 24. Mai ihr Meisterstück in der B-Klasse machte, setzte die 1. Mannschaft eine Woche später mit der Meisterschaft in der Verbandsliga Nordbaden der Fußballkunst die Krone auf. Mit dem 3:0 Erfolg am 30. Mai in Friedrichstal stieg der Verein erstmals in der 89jährigen Geschichte in die höchste Amateurspielklasse auf, in die Oberliga Baden-Württemberg. Die Laienschauspielgruppe unter der Regie von Fritz Dahlinger begeisterte anschließend im Dreiakter „Mord im Hühnerstall“ das Publikum. In den Hauptrollen gingen die Akteure Dirk Karcher (alias Alfons Zipperich), Anette Hübner (alias Lisbeth Zipperich), Robin Gegenheimer (alias Josef Fröhlich) und Rosi Egginger (alias Sofie Fröhlich) wie immer an ihre Grenzen und sorgten für unzählige Lachsalven. Im delikaten Verwirrspiel alternder Männer, die nochmal auf die Pauke hauen und sich mit gewissen Damen vergnügen wollen, beteiligten sich ebenso brillant Doris Werner (alias Agathe Sauer) und Sandra Werner (alias Sabine Saftig), welche die dörflichen Männer mit ihren Reizen zu erheblichen Geldausgaben verführten und am Ende den großen finanziellen Coup landen wollten. Den verhinderte schließlich in einer weiteren tollen Nebenrolle SVS Fußballtrainer Martin Fleck, der als Dorfpolizist Leo Schnapper den „Bullen von Spielberg“ mimte und zusammen mit 2 Detektiven aus der Großstadt, nämlich Marius Mößner (alias Horst Derrick) und Marcel Karcher (alias Harry Kleinert) die Täterinnen dingfest machte. Die zwischenzeitlichen Höhepunkte mit dem angeblichen Tod des Alfons Zipperich beim Kampf mehrerer beteiligter im Hühnerstall begeisterte die Zuschauer. Nun denn – Ende gut, alles gut. Alle überlebten, die Herren Zipperich und Fröhlich auf Abwegen wurden einsichtig und die raffinierten Lebedamen Agathe Sauer und Sabine Saftig erhielten ihre Strafe sowie Dorfpolizist und Detektive ernteten ihre Erfolge. Für eine wirkungsvolle Maske sorgte Sabrina Egginger, die zusammen mit Irina Günzel auch soufflierte. Hinter der Bühne assistierte weiter Jens Hübner und die Tontechnik meisterten Marvin Rau und Martin Rösch. Eine tolle Tombola-Verlosung sorgte für viele Jubler und der gesellige Ausklang danach zeigte, dass die große SVS-Familie ihren Zusammenhalt einmal mehr unter Beweis stellte.

Bericht: Reinhard Haas
 

 

 
   

Verdiente Mitglieder für langjährige Treue und Leistungen geehrt    
 

 


Zahlreiche Ehrungen führte die Vorstandschaft des Oberligisten Spielberg anlässlich der Weihnachtsfeier am vergangenen Samstagabend durch. 25 Jahre Mitglied sind Gabi Dahlinger, Joachim Kaeser, Jürgen Mangler, Bernd Pagel, Gabriele Pinczuk, Bernd Schaub, Rolf Schaub, Hans Stucky und Horst Zettl. Sie erhielten die Vereinsnadel und eine Urkunde mit Präsent. Alle hatten sich schon in verschiedenster Form für die Belange nachhaltig eingesetzt. 40 Jahre gehören dem Verein Werner Ungerer, Raimund Welte, Wolfgang Siegwarth und Manfred Pinczuk an. W. Ungerer, M. Pinczuk und R. Welte waren lange Zeit aktive Fußballer und trugen zu den Erfolgen der 1. und 2. Mannschaft bei. Ebenso zeichneten sie sich wie W. Siegwarth bei unzähligen Arbeitseinsätzen und Veranstaltungen durch ihre Mitarbeit aus. W. Ungerer war bis 2004 1. Vorsitzender und ist seit der geänderten Vorstandsstruktur einer von 5 Vorständen und für die Festveranstaltungen sowie die Mitgliederverwaltung zuständig. R. Welte ist Stadionsprecher und sorgt bei den Heimspielen für entsprechende Stimmung. M. Pinczuk hat sich beim Clubhausbau eingebracht. Die Vorstandschaft zeichnete diese Treue und Mitarbeit mit der silbernen Ehrenadel, einer Urkunde und einem Präsent aus.



 






 

 

 

 

 


 

 

                       
 

                     



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